Das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise steigt immer mehr. GROHE hat darauf schon früh reagiert und setzt seit langem auf Produkttechnologien und Produktionsweisen, die ressourcenschonend wirken. So hat GROHE durch den Betrieb eigener Schmelzöfen die volle Kontrolle über das eingesetzte Material und konnte die Menge an Blei in der hauseigenen Metalllegierung signifikant senken, was sich positiv auf die Trinkwasserhygiene auswirkt. Auf diese Weise kann man Trinkwasser unbedenklich genießen. Auch im Bereich Recycling liegt GROHE weit vorne.
In dieser Ausgabe stellen wir drei Projekte vor, die in Kooperation mit der Firma GROHE umgesetzt wurden: Dezent, aber dennoch kraftvoll, integriert sich das Institut für Klimafolgenforschung von BHBVT Architekten aus Berlin in ein Waldstück auf dem Telegrafenberg in Potsdam. Sogar das Gebäude selbst ist Forschungsgegenstand und testet modernste umweltverträgliche Materialien. Unser Gesprächspartner in diesem Heft ist Herwig Spiegl (siehe Cover) von AllesWirdGut Architekten aus Wien. Mit ihrem Projekt Gallgasse in Wien hat das Büro ein weißes Ensemble gehobenen Wohnungsbaus in der parkähnlichen Umgebung geschaffen. Trotz gewisser fester Parameter, die ein Umbau mit sich bringt, gelang AWG ein kreativer Dialog aus Licht, Luft, Grün und Architektur. Im Anschluss spricht Spiegl mit uns über die Firmenphilosophie „Together we can do so much“, die allen vier Partnern sehr am Herzen liegt und auch konsequent verfolgt wird. Ergänzend stellen wir das Büro in unserem titelgebenden Heftthema: Porträt vor. Die Deutsche Schule in Madrid von Grüntuch Ernst Architekten aus Berlin setzt sich aus einer Matrix von unregelmäßigen Vielecken zusammen, die sich in allen Maßstabsebenen des Neubaus wiederholen. Integriert wurden ein Gymnasium, eine Grundschule und ein Kindergarten. Eine besondere Art der Energienutzung senkt den Bedarf an maschinellem Airconditioning, indem sie die Außenluft vortemperiert.
Viel Spaß beim Lesen!
Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur Bauwelt